Ursache-Wirkungsbeziehungen

Nach der Sammlung der Ziele ist es unbedingt erforderlich, die Ursache-Wirkungsbeziehungen zwischen den Zielen festzulegen. Daraus ergibt sich die so genannte "Strategielandkarte" (en: Strategy Map):


Strategielandkarte

Dabei gelten folgende Regeln:

  • Grundsätzlich müssen alle strategischen Ziele direkt oder indirekt miteinander verbunden sein. Diejenigen Ziele mit den meisten ankommenden und abgehenden Pfeilen haben die größte Hebelwirkung auf die Strategie und tragen maßgeblich zur Strategieumsetzung bei. Sie stellen die Haupttreiber dar.
  • Jedes Ziel muss direkt oder indirekt mit Zielen der Finanzperspektive in Verbindung stehen.
  • Kosten- / Effizienzziele auf der Prozessebene sollten nicht direkt mit Finanzzielen, sondern zuerst mit Kundenzielen verknüpft werden! Die internen Prozessziele werden dadurch mit den externen Zielen der Kundenperspektive abgeglichen und in Zusammenhang gebracht. Geringere Stückkosten können auf diese Weise z.B. marktgerechte Preise ermöglichen, anstatt direkt in der Finanzperspektive die Rendite zu erhöhen.
  • Bleiben am Ende Ziele isoliert stehen, ohne Einfluss auf oder von anderen Zielen, bedeutet dies, dass von ihnen kein Effekt auf die Erfüllung der Vision und der Strategie ausgeht. Diese Ziele sind nochmals kritisch zu hinterfragen. Ggf. benötigt man noch weitere unterstützende Ziele oder das Ziel ist aus der BSC zu streichen!

Materialien zum Download:

Arbeitsblatt für Ursache-Wirkungsbeziehungen in der BSC